Extrem gefragt: die Wartezeit für den Porsche Macan liegt jetzt bei zehn Monaten - Bild:

Extrem gefragt: die Wartezeit für den Porsche Macan liegt jetzt bei zehn Monaten - Bild: Porsche/pressinform

Der Auftakt bestärkt die Einschätzung, dass dem Sportwagen- und SUV-Hersteller mit dem kleineren Bruder des Cayenne ein echter Wurf gelungen ist.

Am Donnerstag gab es im Porsche Zentrum in Stuttgart noch einmal einen großen Bahnhof für den jüngsten Spross der Porsche Modell-Familie. Ein Schelm, der böses dabei denkt, dass Rudi Cerne durch den Abend führte: Außer Sport moderiert Cerne auch die Fahndungssendung “Aktenzeichen XY…”. Und nach Möglichkeiten fahnden muss wohl auch, wer einen Macan möglichst schnell in der Garage haben möchte: Die Wartezeit für den SUV liegt aktuell bei 10 Monaten.

Mit dem Cayenne hatten die Zuffenhausener den Sprung unter die SUV-Hersteller geschafft, mit dem Macan scheinen sie das jetzt noch bessere Profil für den Mix aus Sportwagen und Geländegänger gefunden zu haben. Schon bei der Vorstellung der fünften Baureihe von Porsche waren die Reaktionen geradezu euphorisch ausgefallen. Zwar schweigt sich Porsche offiziell noch darüber aus, um welches Ausmaß die Produktion des SUV im Werk Leipzig ausgeweitet wird. Das ursprüngliche Ziel von 50.000 Fahrzeugen ist aber längst Geschichte. Hartnäckig hält sich inzwischen die Zahl 80.000. Diese Produktionszahl ist in Leipzig wohl mit den installierten Kapazitäten machbar.

Wie sehr Porsche durch seinen Markenmythos preisseitig in einer anderen Liga unterwegs ist, unterstreicht einmal mehr auch der Macan. Für den technisch eng mit dem Audi Q5 ruft Porsche Preise ab 58.000 Euro auf. Der Q5 startet 20.000 Euro darunter.

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Frank Volk