Porsche Macan breit

Porsches neuer Macan steht ab April beim Händler. - Bild: Porsche

Das teilte das Unternehmen am Rande der Weltpremiere auf der Automesse in Tokio mit.

Wie bei der Sportwagenschmiede üblich, müssen Käufer für den kleinen Bruder des Cayenne tief in die Tasche greifen: Das Basismodell kostet ab 57.930 Euro, das Top-Modell Macan Turbo kostet gar 79.826 Euro.

Drei Modellvarianten zur Markteinführung

Zur Markteinführung umfasst die Produktpalette drei Modellvarianten, davon einen Diesel, mit 258 bis 400 Pferdestärken. Der Macan Turbo beschleunigt das kompakte SUV in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer in der Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit des Top-Modells beträgt 266 Kilometer in der Stunde.

Der in Leipzig gebaute Macan ist die fünfte Baureihe der VW-Tochter und soll die Zuffenhausener in neue Sphären hieven. In ein paar Jahren will Porsche 200.000 Autos verkaufen – 2013 werden es wohl 150.000 sein. Das Segment sportlicher Geländewagen ist das weltweit am schnellsten wachsende, speziell in den USA und in China. Gefragt sind vor allem kompakte SUVs.

Sportwagenschmiede will mit Macan neue Kunden ansprechen

Der Macan solle der Marke Porsche helfen, das ursprünglich für 2018 anvisierte Absatzziel von rund 200.000 Wagen schon zwei bis drei Jahre früher zu erreichen, sagte Porsche-Chef Matthias Müller jüngst. In diesem Jahr will Porsche schon gut 150.000 Karossen verkaufen. Wenn die Produktion in Leipzig voll angelaufen ist, können jährlich 50.000 Macan gefertigt werden.

Etwa ein Drittel der Macans will Porsche in den USA verkaufen – der größte Markt der Volkswagen-Tochter gefolgt von China. Allerdings seien bei US-Kunden kompakte Geländewagen weniger gefragt als in Europa, warnt Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft in Nürtingen-Geislingen: “Da ist der Cayenne schon häufig zu klein.”

Ein wenig Neuland hat Porsche mit dem Macan vor sich: Mit der neuen Baureihe wolle man Märkte erschließen, in denen ein Händlerbetrieb bislang nicht profitabel gewesen sei, so Maier. Außerdem soll der Macan neue Kunden ansprechen. Familien in Städten beispielsweise, die den Wagen auch für Wochenendausflüge nutzen.

Der Macan wird dabei nicht der letzte Neuzugang in der Porsche-Familie sein. Firmenchef Müller spielt längst mit dem Gedanken einer mittelgroßen Limousine unterhalb des Panamera und eines Ferrari-Konkurrenten oberhalb des 911.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke