Prototyp des elektrischen Porsche Macan

Die ersten physischen Prototypen des vollelektrischen Macan verlassen gut getarnt das Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach. Bild: Porsche

| von Werner Beutnagel

Bei Porsche geht jetzt die Entwicklung des zweiten rein elektrischen Modells auf die Zielgerade, teilte der Sportwagenhersteller mit. Nach dem Taycan wollen die Schwaben die nächste Generation des Macan ausschließlich als Elektroauto anbieten. Das kündigte Entwicklungsvorstand Michael Steiner an und schickte dafür jetzt die ersten Prototypen auf öffentliche Straßen. Dort soll die zweite Auflage nun rund drei Millionen Testkilometer abspulen, bevor der kompakte Geländewagen 2023 in den Handel kommt.

Genau wie der aktuelle Macan entsteht auch der Nachfolger wieder in Kooperation mit Audi. Porsche bedient sich nicht der Elektroplattform des VW-Konzerns, sondern entwickelt mit den Bayern zusammen eine eigene Plattform (PPE) für E-Autos. Die ist auf 800 Volt ausgelegt und soll deshalb schnelle Ladezeiten ermöglichen. Audi hat schon angekündigt, dass damit der Strom für 300 Kilometer im Idealfall binnen zehn Minuten fließen soll.

Dazu verspricht Michael Steiner langstreckentaugliche Reichweiten sowie die besten Fahrleistungen im Segment, nennt allerdings noch keine Details. Zwar soll es den neuen Macan ausschließlich als Stromer geben. Doch wird das aktuelle Modell dem Unternehmen zufolge deshalb in diesem Jahr noch ein weiteres Mal überarbeitet und läuft parallel zum elektrischen Macan erst einmal weiter.

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