Porsche Leipzig Produktionsrückgang

Produktion in Leipzig heruntergefahren: Etwa 500 Zeitarbeiter seien von der Umstellung betroffen - sie hätten von ihrem Arbeitgeber alle Ersatzarbeitsplätze angeboten bekommen, so die Sprecherin. Lackiererei sowie Karosseriebau arbeiten demnach weiterhin im Drei-Schicht-System. Bild: Porsche

| von Tino Böhler

Der Autobauer Porsche hat seine Produktion in Leipzig heruntergefahren. Seit Anfang der Woche sei die Nachtschicht in der Montageabteilung gestrichen worden, sagte eine Sprecherin am Donnerstag (8. August 2019) auf Nachfrage. Dort werde bis auf Weiteres nur noch im Zwei-Schicht-System gearbeitet. Hintergrund für den Produktionsrückgang seien derzeitige Marktschwankungen. Etwa 500 Zeitarbeiter seien von der Umstellung betroffen - sie hätten von ihrem Arbeitgeber alle Ersatzarbeitsplätze angeboten bekommen, so die Sprecherin. Lackiererei sowie Karosseriebau arbeiten demnach weiterhin im Drei-Schicht-System.

2002 ging das sächsische Werk mit knapp 300 Mitarbeitern an den Start, inzwischen zählt es laut Porsche mehr als 4.300 Beschäftigte. In Leipzig soll in einigen Jahren die Achse des Elektro-Macan vom Band rollen. In eine Werkserweiterung für die Achsenfertigung investiert das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 600 Mio Euro, unter anderem in einen neuen Karosseriebau. Im März hatte Porsche den Grundstein für den E-Macan-Bau gelegt.