Porsche 918 Spyder

Porsche gibt bei Absatz und Umsatz richtig Gas. – Bild: Porsche

Mit 189.849 Fahrzeugen lagen die Auslieferungen um 17 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Umsatz stieg um ein Fünftel auf 17,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wuchs um gut fünf Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Auch die Anzahl Mitarbeiter erreichte mit 22.401 Personen zum Jahresende einen neuen Höchststand. Ein Jahr zuvor waren es noch 19.456 Beschäftigte; der Zuwachs beträgt 15 Prozent.

Porsche-Chef Matthias Müller sagt auf der Jahrespressekonferenz am Freitag in Stuttgart, dass der Sportwagenhersteller damit wesentliche Ziele der “Strategie 2018″ vorzeitig erreicht habe. “Porsche hat sich sehr erfolgreich entwickelt und ist heute besser aufgestellt denn je”, erklärte Müller. “Ein entscheidender Eckpfeiler für diesen Erfolg ist der Macan. Bis zum Jahresende haben wir unseren neuen fünftürigen Sportwagen fast 45.000 Mal ausgeliefert.” Mit dem Macan hat die VW-Tochter zudem viele Neukunden gewonnen: Weltweit entschieden sich drei von vier Macan-Kunden erstmals für ein Fahrzeug der Marke Porsche.

Besonders stolz zeigte sich der Porsche-Vorstandschef auch über den Erfolg der Plug-in-Hybrid-Modelle. Dabei zielte der Porsche-Chef nicht nur auf den Supersportwagen 918 Spyder ab, der schon wenige Monate nach dem Auslieferungsstart im März 2014 ausverkauft war; vor allem hob Müller hervor, dass Porsche im Geschäftsjahr 2014 weltweit die einzige Marke war, die ihren Kunden im Premiumsegment bereits drei Plug-in-Modelle anbieten konnte: Neben dem 918 Spyder sind das der Cayenne S E-Hybrid und der Panamera S E-Hybrid.

Lutz Meschke, verantwortlich für die Finanzen beim Sportwagenbauer erklärte, dass sich die Entwicklung von Porsche auch in der Finanzlage des Unternehmens widerspiegele. “Wir konnten unsere Nettoverschuldung bei gleichzeitiger Finanzierung unseres Wachstums bereits im Jahr 2014 vollständig zurückführen ? zwei Jahre vor dem ursprünglich avisierten Zieldatum.” Konkret verbesserte sich die Nettoliquidität des Bereichs Fahrzeuggeschäft ? also die Bruttoliquidität vermindert um die Finanzschulden ohne jeweilige Berücksichtigung des Finanzdienstleistungsbereichs ? von minus 899 Millionen Euro zum 31. Dezember 2013 auf plus 195 Millionen Euro zum 31. Dezember 2014.

Für das aktuelle Geschäftsjahr zeigten sich sowohl Müller, als auch Meschke optimistisch. “Wir gehen davon aus, dass Umsatz und Auslieferungen im laufenden Jahr weiter steigen”, erklärte der Finanzvorstand. Außerdem wolle man die Ertragskraft durch kontinuierliche Produktivitäts- und Prozessverbesserungen sowie durch ein stringentes Kostenmanagement absichern.

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gp