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Der neue BMW-CEO Harald Krüger nimmt im Werk Dingolfing bei der Produktionsmannschaft den ersten neuen 7er entgegen. Bild: BMW

Schon einen Monat nach seinem Amtsantritt betrat Harald Krüger zusammen mit seinem neuen Flaggschiff die Bühne. Daheim in München, wo bekanntlich “Herz und Hirn” der Bayerischen Motoren Werke schlagen. Vor einem exklusiven Kreis von etwas mehr als 200 Journalisten aus 30 Nationen versicherte der neue Konzernchef: “Wir denken voraus” und “Wir streben nach Perfektion.”

Das gilt sowohl für das Luxus-Produkt BMW 7er als auch für Harald Krüger. Kein einziger Verhaspler oder auch nur die kleinste Unsicherheit – der neue Chef absolvierte den ersten Auftritt mit Bravour. Wenngleich der auch nur ganz kurz war. Nach seiner kleinen Vorstellung zur Bedeutung des 7er für BMW und dessen langjähriger Tradition, verabschiedete sich Krüger schon vor dem Abendessen. Schließlich hat er die bekannte “100-Tage-Frist” noch nicht absolviert und bekommt weitere zwei Monate, bevor er die ersten strategischen Aussagen treffen wird. Dieses Schicksal teilte am Mittwoch auch der neue BMW-Produktionsvorstand Oliver Zipse. Auch er ? ebenfalls erst seit der Hauptversammlung Mitte Mai im Amt ? bekam von den Köstlichkeiten aus Eckart Witzigmanns Kochtopf, die in mehreren Gängen aufgetragen wurden, nichts mit.

BMW 7er Präsentation

Präsentation des neuen 7er BMW vor Journalisten in München. Bild: Fuchslocher

Den Vormittag hatte Harald Krüger im Werk Dingolfing bei der Produktionsmannschaft des 7er verbracht. Das niederbayerische Werk ist sehr stolz darauf, als einziges Werk die 7er Baureihe zu fertigen und dies gar seit der ersten Generation im Jahre 1977. Am 1. Juli startet dort die Serienproduktion der sechsten BMW 7er Generation. Seit der Einführung der ersten BMW 7er Reihe (1977) hat das Werk Dingolfing insgesamt mehr als 1,6 Millionen BMW 7er Fahrzeuge produziert. Von der Vorgängergeneration waren es seit dem Jahre 2008 ganze 370.000 Einheiten.

Dementsprechend hatte Krüger zur Übergabe des ersten 7ers an ihn auch gute Nachrichten im Gepäck: “In diesem Auto steckt die geballte Innovationskraft unserer Entwickler und Designer plus die Erfahrung und Kompetenz bei der Produktion unseres Flaggschiffs hier in Dingolfing. Wir haben dafür in das Werk Dingolfing in den letzten drei Jahren über eine halbe Milliarde Euro investiert. Der Standort hat sich mit neuen Technologien wie CFK und Elektrifizierung fit für die Zukunft gemacht. Das ist ein klares Bekenntnis der BMW Group zum High-Tech-Standort Dingolfing und Deutschland.”

Jede 7er Generation hätte die Bedürfnisse der BMW Kunden in der jeweiligen Zeit auf die Straße gebracht, so Krüger. Und jede Generation habe wegweisende Innovationen kreiert und Standards gesetzt. “In diesem Fahrzeug steckt alles, was wir bei BMW heute können”. Und am besten passe diese Beschreibung zum Fahrzeug: “It?s a window into the future of BMW.”

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Bettina Mayer