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Mercedes bleibt führender Premium-Anbieter im Heimatmarkt Deutschland nach Neuzulassungen.

BMW verkaufte 2008 noch 1,202 Millionen Autos mit Propeller im Emblem. Allerdings konnten die Münchener im vierten Quartal 2009 nach eigenem Bekunden ein Plus von 7,7 Prozent verzeichnen und nennen den Absatzrückgang 2009 moderater als erwartet.

Wichtigste Wachstumsmärkte der Gruppe, deren Gesamtabsatz 2009 inklusive Mini und Rolls-Royce bei 1,286 Millionen Einheiten oder minus 10,4 Prozent gegenüber 2008 lag, waren Brasilien, China, Indien. An der Copacabana wurden 6.398 BMW und Mini verkauft fast 119 Prozemt über Vorjahr, in der Volksrepublik waren es mit 90.536 rund 38 Prozent mehr. Auf dem Subkontinent wurden mit 24,4 Prozent Plus 3.619 Autos verkauft.

Auf Platz zwei im Absatz-Ranking der Kernmarken im Gesamtjahr 2009 folgten die Stuttgarter mit 1,012 Millionen weltweit verkauften Autos mit Stern, minus 9,7 Prozent. 2008 waren es noch 1,122 Millionen Mercedes-Pkw. 2009 konnte Mercedes als Einzelmarke sich in den USA, China, Kanada, Russland, Großbritannien, Südkorea und Brasilien besser entwickeln als der jeweilige Gesamtmarkt. De facto gab es etwa  in China ein Plus von beinahe 69 Prozent auf fast 72.000 Autos.

Als Gruppe zusammen mit Smart, AMG und Maybach hatte Mercedes-Benz Cars 2009 einen Absatz von 1,129 Millionen Autos oder minus 10,1 Prozent zu verzeichnen.

Audi in Ingolstadt verfehlte 2009 die Millionenmarke knapp mit 949.700 Autos. Das waren allerdings nur 5,4 Prozent weniger als die ausgelieferten 1,003 Millionen Einheiten mit den vier Ringen des Jahres 2008. In China und Hongkong gelang der Wachstumssprung um knapp 33 Prozent auf beinahe 159.000 Audis. In den USA, Europa und Deutschland waren die Verkäufe rückläufig. Nicht enthalten sich Abverkäufe der Audi-Tochter Lamborghini.

Im direkten Marken-Vergleich wird deutlich

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Mercedes bleibt führender Premium-Anbieter im Heimatmarkt Deutschland nach Neuzulassungen.

Audi und BMW liegen nah beieinander im gesamteuropäischen Vergleich (wobei bei BMW die Türkei zu Europa hinzugezählt, in Ingolstadt hingegen der geografische Raum ohne die Türkei betrachtet wird, weshalb BMW leicht vorne liegt). In Westeuropa liegt Audi mit 588.309 Auslieferungen an Kunden 2009 in Westeuropa (inkl. Deutschland, -11,8 Prozent gegenüber 2008) vor BMW mit und Mercedes.

Im weltweiten Ranking liegt hingegen BMW vor Mercedes und Audi. Global trennen BMW und Mercedes knapp 56.500 Einheiten, 62.600 Autos trennen Audi als Drittplatzierter aktuell noch von Mercedes-Benz.

Die Absatzzahlen der Wettbewerber im Überblick nach Regionen und Markengruppen

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Audi-Zahlen im Überblick:

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Quellen: Unternehmensangaben, Eigenrecherche