SMMT-Chef Mike Hawes

SMMT-Chef Mike Hawes: "Die Unsicherheit rund um den Brexit hat bereits enormen Schaden bei der Produktion, den Investitionen und den Arbeitsplätzen angerichtet." Bild: SMMT

In Großbritannien ist die Produktion von Autos bereits vor dem von der Branche gefürchteten Brexit massiv eingebrochen - und die Aussichten sind düster. Die Zahl der produzierten Fahrzeuge sei im vergangenen Jahr um 9,1 % auf 1,52 Millionen Stück gefallen, teilte der Branchenverbandes SMMT (Society of Motor Manufacturers and Traders) am Donnerstag (31. Januar 2019) in London mit. Noch größere Sorgen bereitet dem SMMT-Chef Mike Hawes allerdings der Einbruch der Investitionen in der Autobranche um 46,5 % auf 588,6 Mio britische Pfund und die Furcht vor einem ungeregelten Austritt des Landes aus der EU.

"Die Branche befindet sich in Alarmstufe Rot", sagte Hawes. "Die Unsicherheit rund um den Brexit hat bereits enormen Schaden bei der Produktion, den Investitionen und den Arbeitsplätzen angerichtet." Dies sei aber nichts im Vergleich zu dem, was bei einem ungeordneten Brexit auf die Branche zukomme.

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