Kia Ceed

Die desolate Lage des russischen Automarkts sorgt auch bei Kia für Kopfzerbrechen. Bild: Kia / press-inform

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Analyse-Instituts IHS Automotive. Demnach erwarten die Branchenkenner, dass der Kia-Absatz global betrachtet womöglich leicht rückläufig sein wird.

Das Problem: Die Horror-Nachrichten aus Russland reißen nicht ab. Schon das vergangene Absatz-Periode sorgte bei dem koreanischen Autobauer- wie bei vielen anderen Herstellern auch – für Schweißausbrüche. Ein Stoppen der Abwärtsspirale oder gar ein leichter Aufwärtstrend sind nicht in Sicht. So prognostiziert IHS, dass die Verkaufszahlen der Hyundai-Schwester im Jahr 2016 noch einmal um mehr als 21 Prozent abstürzen werden.

Zwar läuft es derzeit in den Vereinigten Staaten und in Europa, doch das alleine werde nicht reichen um das Absatzziel von 3,12 Millionen Einheiten zu schaffen. Denn die schleppende Performance auf anderen Schlüsselmärkten reiche nicht aus, um den Verkaufsausfall in Russland zu kompensieren.

So erwarten die Analysten beispielsweise in China lediglich ein moderates Wachstum von 2,8 Prozent für die Marke. Auch der heimische könne für keine Entlastung sorgen. Hier sei mit einem leichten Rückgang der Verkaufszahlen um 0,6 Prozent zu rechnen.

gp