Chrysler Pacifica

Google ändert einem Medienbericht zufolge seine Strategie und setzt auf Kooperation statt Eigenentwicklung. Nach früheren Ankündigungen will Google zunächst 100 Minivans des Modells Chrysler Pacifica umbauen, um seine Roboterwagen-Technik in den Fahrzeugen unterzubringen. Bild: Chrysler

Stattdessen solle es verstärkt um Kooperationen mit Autoherstellern bei traditionelleren Fahrzeugen gehen, schrieb der Silicon-Valley-Branchendienst The Information am Dienstag (13. Dezember). Dadurch mache man sich Hoffnungen, bereits Ende 2017 einen kommerziellen Fahrdienst mit selbstfahrenden Autos an den Start zu bringen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Der Zeitplan dabei hänge aber von der Entwicklung des Prototyps mit Fiat Chrysler ab. Dabei werden nach früheren Ankündigungen zunächst 100 Minivans des Modells Chrysler Pacifica umgebaut, um Googles Roboterwagen-Technik in den Fahrzeugen unterzubringen.

Google hatte die kleinen elektrischen Zweisitzer aus eigener Entwicklung 2014 vorgestellt. Es hieß, in Zukunft sollen die Wagen komplett vom Computer gesteuert werden und ganz ohne Lenkrad und Pedale auskommen. Die Prototypen, die aktuell in der Google-Heimatstadt Mountain View sowie in Austin in Texas unterwegs sind, haben jedoch noch beides, unter anderem weil die Straßenverkehrsordnung dies verlangt.

Der langjährige Entwicklungschef Chris Urmson, der das Projekt im Sommer verließ, habe an den eigenen Autos weiterarbeiten wollen, schrieb The Information. Urmson will nach Informationen des Tech-Blogs Recode jetzt ein eigenes Start-up für Roboterwagen-Software auf die Beine stellen.

Das Google-Roboterwagenprojekt mit dem internen Codenamen "Chauffeur" soll unterdessen laut Medienberichten demnächst zu einer eigenständigen Tochterfirma unter dem Alphabet-Dach werden.

The Information hatte seinerzeit auch lange vor anderen Medien über Googles Pläne berichtet, ein Auto im eigenen Haus zu entwickeln.

Fords Zukunftspläne: Autonome Taxis bis 2021

  • Ford-Chef Mark Fields blickt optimistisch in die Zukunft. Bild: press-inform / Ford

    Ford-Chef Mark Fields blickt optimistisch in die Zukunft. Bild: press-inform / Ford

  • Die LIDAR-Radar-Sensoren ähneln den Stacheln des gleichnamigen Schweins. Bild: press-inform / Ford

    Die LIDAR-Radar-Sensoren ähneln den Stacheln des gleichnamigen Schweins. Bild: press-inform / Ford

  • Ford testet das autonome Fahren auch auf öffentlichen Straßen. Bild: press-inform / Ford

    Ford testet das autonome Fahren auch auf öffentlichen Straßen. Bild: press-inform / Ford

  • Auch Fahrrad-Sharing gehört zu den Ford-Plänen. Bild: press-inform / Ford

    Auch Fahrrad-Sharing gehört zu den Ford-Plänen. Bild: press-inform / Ford

  • Die Karten für das autonome Fahren kommen von Civil Maps. Bild: press-inform / Ford

    Die Karten für das autonome Fahren kommen von Civil Maps. Bild: press-inform / Ford

  • Momentan sind zehn Ford Fusiion Hybrid autonom unterwegs. Bild: press-inform / Ford

    Momentan sind zehn Ford Fusiion Hybrid autonom unterwegs. Bild: press-inform / Ford

  • Nächstes Jahr sollen es schon 100 sein. Bild: press-inform / Ford

    Nächstes Jahr sollen es schon 100 sein. Bild: press-inform / Ford

  • Ford will auf dem eigenen Campus 2018 einen Shuttle Service mit autonomen Fahrzeugen anbieten. Bild: press-inform / Ford

    Ford will auf dem eigenen Campus 2018 einen Shuttle Service mit autonomen Fahrzeugen anbieten. Bild: press-inform / Ford

  • Ford testet die Robo-Autos in Michigan, Arizona und Kalifornien. Bild: press-inform / Ford

    Ford testet die Robo-Autos in Michigan, Arizona und Kalifornien. Bild: press-inform / Ford

  • 2021 soll es einen selbsttätigen Shuttle-Service in einer nordamerikanischen Großstadt geben. Bild: press-inform / Ford

    2021 soll es einen selbsttätigen Shuttle-Service in einer nordamerikanischen Großstadt geben. Bild: press-inform / Ford

  • Natürlich muss das autonome Fahren auch nachts funktionieren. Bild: press-inform / Ford

    Natürlich muss das autonome Fahren auch nachts funktionieren. Bild: press-inform / Ford

  • Civil Maps sind Experten für 3D-Karten. Bild: press-inform / Ford

    Civil Maps sind Experten für 3D-Karten. Bild: press-inform / Ford

  • Ford will beim autonomen Fahren keine Experimente wagen. Bild: press-inform / Ford

    Ford will beim autonomen Fahren keine Experimente wagen. Bild: press-inform / Ford