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Innerhalb von 100 Tagen nach der Opel-Übernahme soll das Management PSA-Chef Tavares einen Plan vorlegen, wie das Unternehmen bis 2020 wieder Gewinn machen kann. Bild: Opel

PSA-Chef Carlos Tavares bekräftigte im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (12. Juni) seine Vorgabe, dass Opel spätestens 2020 Gewinn machen muss. Den Plan dafür solle das Opel-Management innerhalb von 100 Tagen nach der Übernahme vorlegen und ihn dann umsetzen. Diese könnte laut FAZ zum 12. September umgesetzt werden, dem Beginn der Automesse IAA in Frankfurt.

Er setze beim Neustart auf die vorhandene Mannschaft, sagte Tavares. "Es sind alle Führungskräfte eingeladen, mit mir den Weg zu gehen. Sie müssen nur wissen, dass es so wie bisher nicht bleiben kann." Den erwarteten Abgang von Opel-Chef Karl-Thomas Neumann kommentierte der PSA-Boss nur indirekt. Jeder müsse seine persönliche Entscheidung treffen, sagte er der Zeitung zufolge.

Opel solle so deutsch wie möglich bleiben, um sich mit den anderen Marken zu ergänzen meinte Tavares. Einsparmöglichkeiten sehe er insbesondere im Einkauf, beim Vertrieb und im Export. Beschäftigungsgarantien für die rund 38.000 Opel-Mitarbeiter über die bis 2018 laufenden Tarifverträge hinaus lehnte er aber ab. "Da muss man offen und ehrlich sein: Das Einzige, was Mitarbeiter schützt, ist Gewinn."