PSA Produktion Frankreich breit

Erstmals hat PSA in China mehr Autos verkauft als im Heimatland Frankreich. Bild: PSA

Im letzten Jahr begann der angeschlagene Autobauer mit einem ehrgeizigen Konzernumbau, der Schwellenmärkte und die Luxus-Marke DS in den Mittelpunkt der Aktivitäten rückte. Jetzt zeigt der Plan offenbar erste Erfolge: Die Absatzzahlen in China sind um 32 Prozent auf 734.199 Stück gewachsen. Damit hat der Konzern in dem Land zum ersten Mal mehr Autos als im Heimatland Frankreich verkauft – dort gingen 637.682 Zündschlüssel über die Ladentheken. Im letzten Jahr erwarb der chinesische Staatskonzern Dongfeng Motor Corp. einen Minderheitsanteil von Peugeot für 1,1 Milliarden Dollar. PSA steckte damals in einer Geldklemme und konnte das Kapital gut gebrauchen.

Auch in Europa hat Peugeot trotz einer wackeligen Erholung der Volkswirtschaften kräftig zugelegt: 8,1 Prozent mehr Autos konnte der Konzern 2014 verkaufen, verglichen mit dem Vorjahr – 1,8 Millionen Modelle waren es. Die neue Luxus-Marke DS hat PSA 122.694 Mal verkauft. 70 Prozent der Edel-Wagen gingen in Europa an den Kunden, 21 Prozent in China.

Für 2015 macht der Konzern keine genauen Prognosen, aber gibt sich optimistisch. Die “Situation erlaubt uns, mit Zuversicht in Richtung 2015 zu blicken”, sagt Maxime Picat, Chef der Peugeot-Marke.

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Jason Chow, Dow Jones Newswires/ks