PSA_DS7_Crossback

Bislang ist vor allem die Marke DS für PSA in China ein Desaster. Mit dem kommenden DS7 und weiteren Millioneninvestitionen soll es besser werden. Bild: DS

2016 war schlecht für Changan PSA Automobiles (CAPSA), die bisherige Tendenz 2017 deutet Richtung Desaster: in den ersten vier Monaten des Jahres stürzten die Verkaufszahlen von PSA in China und Südostasien um 48,2 Prozent ab. Das nach einem extrem enttäuschenden Vorjahr: während der Gesamtmarkt deutlich zulegte, rutschten die Franzosen um 15,8 Prozent auf 616.000 Einheiten ab. Ganz finster sieht es bei DS aus. Dem zur Premiummarke aufgemotzten Citroen-Ableger sollte in der Strategie von Konzernchef Carlos Tavares die Rolle des Wachstumstreibers in China zu fallen. Dazu hat man mit Partner Changan massiv in eine lokale Fertigung in Shenzen investiert. Das Resultat ist bislang mehr als ernüchternd: obwohl inzwischen vier Modelle lokal gebaut werden – DS4s, DS5, DS5 LS und DS6 Crossover – wurden von Januar bis Ende April gerade mal 2.200 Einheiten verkauft – nochmal  67 Prozent weniger als im Vorjahr.

Nun will der Autobauer die Wende mit weiteren Investitionen und strukturellen Änderungen erzwingen. Laut einer Ankündigung von PSA will man mit Partner Changan weitere rund 530 Millionen US-Dollar investieren. Im Fokus steht dabei der Launch weiterer DS-Modelle, zudem soll die Schlagzahl bei Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb erhöht werden. Als erstes elektrisches Fahrzeug kommt 2019 die Plug-in-Version des vor wenigen Wochen in Shanghai vorgestellten Hoffnungsträgers DS 7 Crossback. Produktionsseitig wird der Hersteller wohl weiter DS-Modelle in die lokale Fertigung bringen.

Das ist schon deshalb notwendig, um das Werk in Shenzen auch nur ansatzweise auszulasten. Um kurzfristig mehr Leben in die Fertigungsstätte zu bringen, sollen auch Nicht-DS-Modelle in dem Werk gefertigt werden. Was „kurzfristig“ bedeutet ist in dem Statement offen gelassen. In einer ersten Bewertung zeigt sich IHS Markit skeptisch, ob PSA die Wende gelingen wird. So rechnen die Marktexperten beispielsweise mit 72.300 produzierten Autos im Werk Shenzen im Jahr 2021. Die Kapazität dort liegt bei 200.000 Einheiten.

DS 7 Crossback: Frühlingserwachen

  • Der DS 7 Crossback ist das erste eigenständige DS-Modell. Bild: press-inform / DS

    Der DS 7 Crossback ist das erste eigenständige DS-Modell. Bild: press-inform / DS

  • Der DS 7 Crossback kommt im Januar 2018 auf den Markt. Bild: press-inform / DS

    Der DS 7 Crossback kommt im Januar 2018 auf den Markt. Bild: press-inform / DS

  • Das Cockpit ist progressiv. Bild: press-inform / DS

    Das Cockpit ist progressiv. Bild: press-inform / DS

  • Die Ladekante ist hoch und die Luke eng. Bild: press-inform / DS

    Die Ladekante ist hoch und die Luke eng. Bild: press-inform / DS

  • Das Konzept des französischen Chics soll auch im Cockpit umgesetzt werden. Bild: press-inform / DS

    Das Konzept des französischen Chics soll auch im Cockpit umgesetzt werden. Bild: press-inform / DS

  • Die Heckleuchten stammen vom DS E-Tense. Bild: press-inform / DS

    Die Heckleuchten stammen vom DS E-Tense. Bild: press-inform / DS

  • Die drei LED-Leuchten drehen sich um 180 Grad. Bild: press-inform / DS

    Die drei LED-Leuchten drehen sich um 180 Grad. Bild: press-inform / DS

  • Der DS 7 Crossback ist 4,57 Meter lang. Bild: press-inform / DS

    Der DS 7 Crossback ist 4,57 Meter lang. Bild: press-inform / DS

  • DS-Chefdesigner Thierry Métroz mit seinem DS 7 Crossback. Bild: press-inform / DS

    DS-Chefdesigner Thierry Métroz mit seinem DS 7 Crossback. Bild: press-inform / DS

  • Die Scheinwerfer sind schmal. Bild: press-inform / DS

    Die Scheinwerfer sind schmal. Bild: press-inform / DS

  • Die Heckleuchten sind gelungen. Bild: press-inform / DS

    Die Heckleuchten sind gelungen. Bild: press-inform / DS

  • Der DS 7 Crossback steht auf der EMP-2-Plattform des PSA-Konzerns. Bild: press-inform / DS

    Der DS 7 Crossback steht auf der EMP-2-Plattform des PSA-Konzerns. Bild: press-inform / DS

  • Drei Benziner mit 96 kW / 130 PS, 121 kW / 165PS und 162 kW / 220 PS sind ab dem Start zu haben. Die zwei Diesel haben 96 kW / 130 PS und 132 kW / 180 PS. Bild: press-inform / DS

    Drei Benziner mit 96 kW / 130 PS, 121 kW / 165PS und 162 kW / 220 PS sind ab dem Start zu haben. Die zwei Diesel haben 96 kW / 130 PS und 132 kW / 180 PS. Bild: press-inform / DS

  • Spannend dürfte vor allem der 300-PS-Plug-in-Hybrid mit einem e-Allrad werden, der ab dem Frühjahr 2019 auf den Markt kommt. Bild: press-inform / DS

    Spannend dürfte vor allem der 300-PS-Plug-in-Hybrid mit einem e-Allrad werden, der ab dem Frühjahr 2019 auf den Markt kommt. Bild: press-inform / DS

  • Der DS 7 Crossback kostet zwischen rund 30.000 bis 50.000 Euro. Bild: press-inform / DS

    Der DS 7 Crossback kostet zwischen rund 30.000 bis 50.000 Euro. Bild: press-inform / DS

  • DS 7 Crossback. Bild: press-inform / DS

    DS 7 Crossback. Bild: press-inform / DS