Peugeot iOn Test breit

Der aus der Partnerschaft mit Mitsubishi hervorgegangene Peugeot iOn fristet ein Dasein als Mauerblümchen. Nun stellt PSA-Chef Tavares die E-Autopartnerschaft mit den Japanern in Frage. Bild: Peugeot

Mit den Japanern als Partner gehörte PSA zu den ersten Autoherstellern in Europa mit einem serienreifen E-Auto in Gestalt des Mitsubishi i-MIEV und dessen Ablegern Peugeot iOn und Citroen C-Zero. Zudem steuerte Mitsubishi die Technologie für die E-Versionen von Peugeot Partner und Citroen Berlingo bei. Zuletzt hat das wichtigste Modell, der spartanisch designte i-MIEV und seine Ableger im ohnehin schwachen E-Auto-Geschäft deutlich gegenüber der Konkurrenz eingebüsst. Wurden von dem E-Auto-Trio nach Zahlen von IHS Automotive im Jahr 2012 noch 5.000 Einheiten EU-weit verkauft, sackte die Zahl im vergangenen Jahr auf unter 1.000 verkaufte Autos ab.

Die Ursachen sieht IHS zum einen in der aggressiven Preispolitik mit der Nissan den ausgereiften Leaf inzwischen anbietet, zum anderen böten Hersteller wie Renault mit dem Zoe und BMW mit dem i3 deutlich attraktivere Produkte. Die Marktexperten erwarten in den nächsten 12 Monaten intensive Gespräche zwischen PSA und Mitsubishi über die künftige E-Auto-Strategie, gehen aber davon aus, dass Tavares die Zeit nutzen wird, auch mit anderen potenziellen Partnern zu sprechen.

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Frank Volk