Bei PSA und Dongfeng denkt man darüber nach, für die Bedürfnisse Chinas entwickelte Technologien

Bei PSA und Dongfeng denkt man darüber nach, für die Bedürfnisse Chinas entwickelte Technologien auch in anderen Wachstumsmärkten einzusetzen. Bild: PSA

Im Fokus der Kooperation steht der chinesische Markt. Mit Hilfe des neuen Partners Dongfeng will sich der französische Autohersteller unabhängiger vom europäischen Markt machen. Ende März war die französische-chinesische Partnerschaft besiegelt worden. Als Mitgift hat Dongfeng 14 Prozent von PSA übernommen und den Krisen geplagten Franzosen dadurch wieder größeren finanziellen Spielraum verschafft. Wichtiger als die Finanzen ist aber die Erschließung des chinesischen Marktes. Innerhalb der nächsten 10 Jahre wollen PSA und Dongfeng den jährlichen Absatz auf 1,5 Millionen hoch fahren, zudem soll die Markenpräsenz im gesamten asiatischen Raum gestärkt werden.

Allerdings schielen die neuen Partner schon über den asiatischen Tellerrand hinaus. So zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Dongfeng-Chef Xi Ping dahin gehend, dass die Kooperation auch für andere weltweite Wachstumsmärkte genutzt werden könnte, explizit nennt Xi Ping dabei Russland und Brasilien. So könnten die in China speziell auf die Bedürfnisse von Kunden in Wachstumsmärkten entwickelten Technologien auch in diesen Ländern eingesetzt werden.

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Reuters/Frank Volk