PSA Produktion

Künftig werden die gemeinsam von PSA Peugeot Citroen und Opel entwickelten Autos auf der Technik der Franzosen basieren. - Bild: PSA

Das kündigten die beiden Autohersteller am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Brüssel an. In Planung sei außerdem noch eine vierte Plattform für besonders spritsparende Kleinwagen. Peugeot und GM erwägen darüber hinaus, auch in Südamerika und Russland ihre Kräfte zu bündeln.

Milliardeneinsparungen im Fokus

Mit der Zusammenarbeit wollen die Unternehmen nach spätestens fünf Jahren zusammen jährlich zwei Milliarden US-Dollar (1,5 Milliarden Euro) einsparen. Die ersten gemeinsam entwickelten Autos sollen bis Ende 2016 auf den Markt kommen.

Mit den neuen Fahrzeugen sollen Fahrzeuge wie der Opel Corsa, Zafira oder Meriva und Citroen C3, 3008 und 2008 ersetzt werden, erläuterten Peugeot-Chef Philippe Varin und Vize-Chef des Opelmutterkonzerns GM, Stephen Girsky, ihre Pläne am Donnerstag in Brüssel. Zusammen entwickelten sie eine aufgewertete Plattform für Kleinwagen mit geringem CO2-Ausstoß. Diese sollte die Grundlage für die nächsten Fahrzeuggeneration beider Marken bilden.

Die Produktion französischer Autos in Werken der deutschen GM-Tochter Opel oder von Opel-Wagen in Frankreich sei hingegen weiterhin nicht Gegenstand der Allianz, sagte ein Sprecher. Sowohl Opel als auch Peugeot sind vor allem in Europa aktiv und leiden unter der tiefen Absatzkrise auf den heimischen Märkten.

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dpa/Guido Kruschke