Frederic Saint-Geours

Frederic Saint-Geours: "Eine Übernahme des deutschen Autobauers steht "nicht auf der Tagesordnung"." - Bild: PSA

Jüngsten Medienberichten zufolge drängt die französische Regierung den kriselnden Autobauer zum Kauf von Opel. Damit soll ein Gegengewicht zu Europas größtem Autobauer Volkswagen geschaffen werden, hatte die französische Tageszeitung Le Monde berichtet. PSA-Markendirektor Frédéric Saint-Geours erteilte dem jedoch eine Absage. Er sagte, ein Zusammenschluss mit Opel stehe nicht auf der Agenda.

Über eine Fusion von Peugeot Citroen und Opel war immer wieder spekuliert worden, seit Peugeot Citroen und der Opel-Mutterkonzern General Motors eine strategische Allianz eingegangen sind und GM mit sieben Prozent bei den Franzosen eingestiegen ist. Zuletzt wurden für die geplante Fahrzeugentwicklung und den gemeinsamen Einkauf bindende Verträge unterschrieben. Durch die engere Zusammenarbeit sollen die verlustträchtigen Europa-Geschäfte der beiden Autobauer wieder auf die Beine kommen.

Überkapazitäten und Absatzeinbrüche belasten beide Autobauer

PSA Peugeot Citroen und Opel schreiben weiter rote Zahlen, haben Überkapazitäten und müssen Absatzeinbrüche verkraften. Um Kosten zu senken und die Geschäfte in Europa zu sanieren, verhandelt Peugeot mit der Opel-Mutter GM über eine Zusammenarbeit. GM ist seit dem Frühjahr auch Anteilseigner bei PSA. Im Rahmen ihrer Allianz sind die Firmen bisher aber nicht über Vereinbarungen für vier Fahrzeugprojekte und den gemeinsamen Einkauf hinausgekommen.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke