PSA Carlos Tavares

PSA-Chef Carlos Tavares kündigte an, dass der Konzern 700 Millionen Euro in Spanien investieren will. Bild: PSA

Das berichtet die spanische Zeitung Expansión und beruft sich dabei auf Aussagen von PSA-Boss Carlos Tavares, die er Anfang dieser Woche in Madrid tätigte. Demnach soll hauptsächlich das Werk Vigo von dem Investment profitieren. Mit dem Geld wolle der Autobauer die Fabrik auch über das Jahr 2020 hinaus zukunftsfähig machen. Weitere Details sind nicht bekannt.

Spanien gilt schon heute als wichtiger Produktionsstandort für den französischen OEM. So läuft in Madrid der Citroen C4 Cactus vom Band. Weitaus wichtiger ist das Werk Vigo. Dort produziert PSA die Modelle Peugeot Partner, Citroen Berlingo, Peugeot 301, Citroen C-Elysée und Citroen C4 Picasso. Zusammengenommen liefen an beiden Standorten im Jahr 2015 rund 495.000 Autos vom Band, das Gros allerdings in Vigo mit einem Anteil von 80 Prozent.

Die Branchenbeobachter von IHS Automotive gehen davon aus, dass die Investitionen nötig werden, um die Werke fit zu machen für die Produktion der Nachfolge-Modelle, der oben aufgezählten Fahrzeuge. Darüber hinaus prognostiziert IHS, dass bis zum Ende Jahrzehnt an den beiden spanischen PSA-Standorten jährlich 620.000 Autos die Werkshallen verlassen.