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Langsamere An- und Abläufe neuer Serienproduktionen hätten die Geschäftsentwicklung bei PWO belastet. Bild: - PWO

Die Progress-Werk Oberkirch AG hat die Zielsetzungen für das Gesamtjahr gesenkt, nachdem die Entwicklung im ersten Halbjahr mit einem Gewinnrückgang trotz einer Umsatzsteigerung ungünstiger als erwartet verlief.

Der Automobilzulieferer aus Oberkirch geht für den Umsatz nur noch von 385 und nicht mehr von 400 Millionen Euro aus. Das EBIT soll statt ursprünglich anvisierter 25 Millionen Euro jetzt in einer Spanne von 20 bis 21 Millionen Euro landen. In den ersten sechs Monaten war der Umsatz auf 194,7 (191,6) Millionen Euro geklettert, das EBIT war jedoch auf 10,8 (11,0) Millionen Euro gesunken.

Langsamere An- und Abläufe neuer Serienproduktionen hätten die Geschäftsentwicklung belastet und die vorliegenden Lieferanforderungen der Kunden mit Ausnahme des Standorts in Tschechien zeigten auch für das zweite Halbjahr nicht mehr die bisher erwartete Beschleunigung, so die Begründung von PWO. Die Entwicklung werde aber als vorübergehend betrachtet.

In den vergangenen Jahren wurden Aufträge für neue Serienproduktionen mit einem Langfrist-Volumen von über 800 Millionen Euro gewonnen. Der wesentliche Teil soll in den nächsten beiden Jahren an- bzw. hochlaufen und dazu beitragen, dass Umsatz und Ergebnis künftig wieder kontinuierlich gesteigert werden. 2013 wurde ein Umsatz von 377,45 sowie ein Nettoergebnis von 13,14 Millionen Euro erzielt.

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