Qoros-Portfolio

Qoros war in den letzten Jahren wie gelähmt. Die Übernahme durch die Baoneng-Gruppe brachte frisches Geld und neue Pläne. Bild: Qoros

| von Stefan Grundhoff

Bis zum Jahre 2022 will der chinesische Autobauer 26 neue Modelle auf den Markt bringen. Während der Fokus dabei auf SUV und Crossovermodellen liegt, ist ebenfalls ein vollelektrisches Modell geplant, das auf dem aktuellen Qoros 3 GT basiert. Die maximale Reichweite des elektrischen SUV soll bei 450 Kilometern liegen.

Qoros erzielte im ersten Halbjahr 2018 einen Fahrzeugumsatz von 30.524 Einheiten, ein Zuwachs von über 400 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatzsprung ist vor allem auf einen großen Fuhrparkauftrag von LYD, einem in Shenzhen ansässigen Carsharing-Start-up, zurückzuführen. Der chinesische Autohersteller, ehemals von Chery Auto und Israel Corporation gegründet, hat derzeit nur die beiden Modelle Qoros 3 und Qoros 5 mit entsprechenden Derivaten im Portfolio. Im vergangenen Dezember erwarb die Baoneng-Gruppe, ein in Shenzhen ansässiger Mischkonzern, eine Mehrheitsbeteiligung von 51% an Qoros.