Qoros-3-Fließheck

Im August hatte Qoros unter anderem eine Fließheckvariante vorgestellt – mit bislang mäßigem Erfolg. Bild: Qoros/press-inform

Dabei könnte man die 1.404 im September verkauften Autos schon als Erfolg verbuchen, sind dies doch 97 Prozent mehr als im selben Monat des Vorjahres. Allerdings: inzwischen hat die junge Marke weitere Modelle in den Markt geschoben und bietet jetzt drei Fahrzeuge an. Zum Aufschwung beigetragen haben dürften dies nach Einschätzung von IHS Automotive ebenso wie umfangreichen Werbeaktionen der chinesischen Marke.

Im August hatte Qoros seine beiden 3er Modelle, Limousine und Fließheckvariante, mit besserer Ausstattung und einer 1,6-Liter-Motorisierung vorgestellt. Die Preise für die Modelle liegen zwischen 108.000 (etwa 15.000 Euro) und 129.900 Renminbi (ca. 18.000 Euro).

Sorgen Steuererleichterungen für Absatzschub?

Eine Eco-Version des Qoros 3 sowie eine Sport-Version wurden am 1. September vorgestellt. Der Autobauer erwartet sich von der Eco-Variante steigende Absatzzahlen, da die chinesische Regierung seit Anfang Oktober die staatliche Mehrwertsteuer auf Kleinwagen mit Motoren von bis zu 1,6 Liter Hubraum halbierte. Von Oktober 2015 bis Ende 2016 beträgt der Steuersatz für diese Fahrzeuge nur noch fünf statt bisher zehn Prozent. Qoros gibt an, seine Käufer würden sich durch die Steuererleichterung rund 25.000 Renminbi sparen.

Qoros verliert seinen Produktionsvorstand an JLR

Vor kurzem verließ Alexander Wortberg die China-Marke mit Sitz in Shanghai. Er war seit 2012 Produktionsvorstand bei Qoros in deren neu errichteten Werk in Changshu nahe Shanghai. Der Vater von drei Kindern verließ China und Qoros aus “privaten Gründen” heißt es.

Im Dienste von JLR erstellt er nun eine Machbarkeitsstudie, wie ein neues Werk der britischen Marken in der Slowakei darstellbar wäre. JLR plant eine Fabrik für rund 300.000 Fahrzeuge. Die finale Entscheidung wird in den kommenden drei Monaten erwartet.

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Bettina Mayer /ks