Günter Gressler

Günter Gressler: Preisanpassungen werden sich nicht vermeiden lassen. - Bild: 3M

Die Preisspirale bei Rohstoffen dreht sich immer weiter nach oben. Vor diesem Hintergrund plant das Neusser Unternehmen 3M Preisanpassungen auf breiter Front.

Die meisten Preise für Rohstoffe haben neue Höchststände erreicht, durch starkes, globales Wachstum – vor allem im asiatisch/pazifischen Raum – kommt es zum Teil zu erheblichen Kapazitätsengpässen und damit verbundenen Preissteigerungen auch bei Halb- und Fertigwaren. Die Energiekosten für eine fertigungsintensive Industrie steigen ebenfalls kräftig.

Vor diesem Hintergrund sieht sich 3M zu deutlichen Preisanpassungen zwischen 4 bis 9 Prozent bei seinem gesamten Produktspektrum gezwungen.

„In Extremfällen, wo wir beispielsweise exorbitante Erhöhungen bei Rohstoffen zu verzeichnen haben“, so 3M Managing Director Günter Greßler, „sind wir sogar zu noch höheren Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich gezwungen. Wir versuchen zwar seit langem, die Preissteigerungen externer Lieferanten durch Prozessoptimierungen und starkes Kostenmanagement aufzufangen. Dies ist uns aktuell leider nicht mehr möglich.“