Volkswagen, Logo, Brasilien

VW-Produktion in Brasilien: Konzernchef Martin Winterkorn arbeitet derzeit an einer Umstrukturierung des zentralistisch geführten Konzerns. Bild: VW

Weil sich die einzelnen Märkte von Europas größtem Autobauer höchst unterschiedlich entwickelten, müsse die Struktur stärker an den Gegebenheiten vor Ort ausgerichtet werden. Gleichzeitig dürfe der Konzern jedoch nicht zu einer “Gemeinschaft unabhängiger Marken” werden, sondern müsse mehr Synergieeffekte nutzen.

Die Möglichkeiten zur Ausnutzung solcher Größenvorteile seien “sicher längst noch nicht alle ausgeschöpft”, sagte Weil, der Mitglied des VW-Aufsichtsrats ist. Niedersachsen hat mit 20 Prozent der VW-Anteile ein Blockaderecht bei wichtigen Entscheidungen des Autobauers.

Derzeit arbeitet Vorstandschef Martin Winterkorn an einer Umstrukturierung des Konzerns, der bisher noch stark zentralistisch geführt wird. So wird das Nutzfahrzeug-Geschäft derzeit neu geordnet.

Beschlossen ist der Aufbau einer eigenständigen Holding für schwere Nutzfahrzeuge mit den Töchtern MAN und Scania. Diese neue Dachgesellschaft für Lkw und Busse erhält einen eigenen Aufsichtsrat.

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dpa-AFX/ks