Carlos Ghosn

Carlos Ghosn: Das erste Quartal kann Renault mit einem sehr guten Ergebnis abschließen. - Bild: Renault

Dank eines starken Wachstums der Märkte außerhalb Europas verkaufte der Daimler-Partner von Januar bis Ende März knapp 693.000 Fahrzeuge. Dies seien 5,8 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und ein neuer Spitzenwert, teilte das Unternehmen mit. Bereits Mitte April hatte Renault-Chef Carlos Ghosn ein solches Ergebnis in Aussicht gestellt.

Den Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres gab Renault mit 10,43 Milliarden Euro an. Die entspricht einem Plus von 15 Prozent. Analysten hatten nur mit Erlösen von 9,63 Milliarden Euro gerechnet. Besonders gut entwickelten sich die Märkte für Renault in Brasilien, in der Türkei und in Russland.

Wegen der Erdbeben- und Atomkatastrophe in Japan rechnet auch Renault in den nächsten Monaten mit Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Bauteilen und einer verlangsamten Produktion. Dieser temporäre Effekt gefährde allerdings nicht die Ziele für das laufende Geschäftsjahr, hieß es. Renault will Verkäufe und Umsatz im Vergleich zum Vorjahr erhöhen.

Renault ist mit dem japanischen Autobauer Nissan verflochten. Diese Allianz wiederum kooperiert neuerdings auch mit Daimler, unter anderem beim Einsatz von Motoren.

dpa-AFX/Guido Kruschke