Jerome Stoll

Jerome Stoll: "Renaults Billigmarke Dacia konnte weltweit ein Absatzplus von 19,3 Prozent feiern." - Bild: Renault

Trotz der schwierigen Marktsituation in Europa konnte der Konzern seine Verkaufszahlen im Verlauf des vergangenen Jahres um 3,1 Prozent auf 2,63 Millionen Wagen steigern. Selbst auf dem allgemein rückläufigen europäischen Markt kamen die Franzosen nach Angaben vom Dienstag auf ein Plus von 2,4 Prozent.

Dacia legt zweistelliges Absatzplus hin

Zu verdanken waren die guten Zahlen vor allem dem Erfolg der Billigmarke Dacia, die weltweit ein Absatzplus von 19,3 Prozent feiern konnte. Im laufenden Geschäftsjahr 2014 rechne Renault mit weiterem Wachstum, kommentierte Vertriebschef Jérôme Stoll.

Angesicht der anhaltenden Schwäche des französischen Konkurrenten PSA Peugeot Citroën könnte Renault in absehbarer Zeit zum zweitgrößten europäischen Hersteller hinter Volkswagen aufsteigen. PSA hatte am Montag erneut einen Absatzrückgang verkünden müssen. Die Verkaufszahlen des französischen Konzerns gingen im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Prozent auf 2,82 Millionen Fahrzeuge zurück.

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dpa/Guido Kruschke