Renault Megane GT

Die neuen Renault-Modelle erfreuen sich bei den Kunden zunehmender Beleibtheit. Bild: Renault

2015 hatte der französische Autobauer dank neuer Fahrzeugmodelle 2,8 Millionen Autos und Transporter ausgeliefert – so viel wie niemals zuvor. Damit wuchs Renault mehr als doppelt so stark wie der weltweite Automarkt, der ein Plus von 1,6 Prozent verzeichnete. Die Franzosen bauten ihren Marktanteil in Europa aus und verteidigten ihre Position in den Schwellenländern. In Europa stieg der Absatz des Peugeot-Konkurrenten 2015 um 10,2 Prozent, während der Markt um 9,4 Prozent wuchs.

Thierry Koskas, Vertriebs-Chef des französischen Autobauers, erklärt gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: “Unser Wachstum wird sich 2016 beschleunigen und wir werden unsere Position in all unseren Regionen verbessern.” In der vergangenen Woche kam es bei Renault im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal bei Volkswagen zu Durchsuchungen. Die Aktien des Unternehmens erlitten zeitweise herbe Verluste, sie verloren um bis Prozent an Wert. Laut verschiedener Medienberichte muss sich der Automobilhersteller vor einer Kommission wegen zu hoher Abgaswerte verantworten.

Nach der Messung zu hoher Abgaswerte in einer Stichprobe will der französische Autobauer Renault in den kommenden Wochen einen Plan zur Reduzierung der Emissionen vorlegen. “Unter den Testbedingungen des Genehmigungsverfahrens erfüllen unsere Fahrzeuge die Abgasnormen”, betonte Verkaufschef Koskas.

Bei den Emissionen im realen Straßenverkehr gebe es aber Unterschiede zu den im Testverfahren gemessenen Werten. “Wir sind uns dessen sehr bewusst”, sagte Koskas. “Wir sind natürlich nicht der einzige Hersteller, der dieses Thema hat.”

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gp