Carlos Ghosn über die Beteiligung Renault-Nissans an AutoVAZ:

Carlos Ghosn über die Beteiligung Renault-Nissans an AutoVAZ: "Wir sind sehr erfreut, diese Möglichkeit in Erwägung zu ziehen." (Bild: Renault)

“Go east” heißt es wohl auch bei Renault-Nissan. Die französisch-.japanische Allianz liebäugelt mit einer Aufstockung des Anteils an Russlands größtem Autohersteller AvtoVAZ auf 50 Prozent. Dieses Vorhaben hat auch die Politik auf den Plan gerufen.

Der französische Autokonzern Renault und sein japanischer Allianzpartner Nissan könnten ihre Beteiligung an Russlands größtem Autohersteller AvtoVAZ auf 50 Prozent ausweiten. Carlos Ghosn, CEO sowohl von Renault und Nissan, sagte der Nachrichtenagentur “Interfax” am Dienstag nach einem Treffen mit Russlands Premierminister Wladimir Putin, die Allianz stehe dieser Möglichkeit positiv gegenüber.

“Der Premierminister hat uns gesagt, er sei auch der Meinung, dass Renault-Nissans Anteil an AvtoVAZ auf 50 Prozent erhöht werden könnte”, sagte Ghosn demnach.Bislang ist nur die Renault SA direkt an dem russischen Konzern beteiligt. Sie war 2008 mit einer Beteiligung von 25 Prozent bei AvtoVAZ eingestiegen und hatte dafür eine Milliarde US-Dollar auf den Tisch gelegt.

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