Renault-Nissan

Renault-Nissan will scheinbar den Einfluss des französischen Staates eindämmen. Bild: Archiv

Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. So solle der Anteil von Renault an Nissan auf unter 40 Prozent von aktuell 43,4 Prozent sinken.Nach französischem Recht könnte Nissan dann bei Renault über Stimmrechte verfügen.

Noch im Juli dieses Jahres hatte Carlos Ghosn, Chef der Allianz, keinen Anlass gesehen, die Strukuturen zu ändern – trotz des herrschenden Ungleichgewichts bei Anteilen und Stimmrecht. Ghosn, der nicht Chef der Allianz, sondern Nissan-CEO ist, sagte damals den Dow Jones Institutional News, dass man sich nicht in einem “Machtkampf, sondern in einer Partnerschaft” befinde. Er werde alles verhindern, was den Geist dieser Partnerschaft gefährde.

Er hob hervor, dass die Hersteller im operativen Geschäft absolut gleichberechtigt seien und im selben Maße von gemeinsamen Plattformen und gemeinsamem Einkauf profitieren. Die Synergien aus gemeinsamen Projekten hätten alleine im vergangenen Jahr bei 3,8 Milliarden Euro gelegen. Das bestätigte auch IHS Automotive. Es sei aber kein Grund, die Allianz-Struktur nicht dem veränderten wirtschaftlichen Gewicht zwischen den Partnern anzupassen.

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gp