Renault_China_Fahrzeugproduktion

Der Renault Kadjar ist das erste in China lokal gefertigte Autos der Franzosen. Nun kommt der Koleos hinzu - was die Absatzzahlen kräftig nach oben treiben soll. Bild: Renault

| von Frank Volk

Die Franzosen gehören in China zu den Spätstartern. Erst im Februar 2016 hat man mit Joint-Venture Partner Dongfeng das erste Werk in Wuhan eröffnet, bislang wird gerade mal ein Fahrzeug lokal produziert. Mit umso höherer Drehzahl will man nun wachsen. So sagte Francois Provost, Länderchef der Franzosen in China, gegenüber Automotive News, dass man einen Marktanteil von 3,5 Prozent in China anstrebe. Nach der Werkseröffnung soll zur Unterstützung dieses Ziels die Zahl der Händler bis Ende 2017 von aktuell 125 auf 200 erhöht werden. Wichtigste Maßnahme auf der Modellseite: mit dem Koleos wird ab dem vierten Quartal ein zweite Auto in Wuhan gebaut und kommt dann auch schnell in den Handel.

Unterdessen läuft der Verkauf des  ersten in China gebauten Renault schwungvoll an. Seit dem Marktstart Ende August wurden laut Zahlen der chinesischen Autobauervereinigung CAAM bereits knapp 11.400 Kadjar verkauft – das ist etwas weniger als die Hälfte der Fahrzeugverkäufe im gesamten Jahr 2015. Für das laufende Jahr erwartet IHS Automotive einen Renault-Absatz von 55.000 Einheiten. Gleichwohl dürfte es den Franzosen nach Einschätzung der Marktexperten schwer fallen, in absehbarer Zeit auf einen Marktanteil von 3,5 Prozent zu kommen. IHS sieht den Renault-Absatz im Jahr 2020 bei etwa 140.000 – bei einem Gesamtmarkt von 29,5 Millionen Einheiten.

Renault Koleos: Zweite Chance für Franzosen-SUV

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