Renault Samsung Motors hat jetzt die ersten 4.000 in Busan gebauten Nissan Rogue nach Nordamerika

Renault Samsung Motors hat jetzt die ersten 4.000 in Busan gebauten Nissan Rogue nach Nordamerika verschifft. Bild: Renault

Willkommen in der globalen Autowelt: Da wird unter Regie des französisch-koreanischen Unternehmens Renault Samsung Motors in Korea für Renaults japanischen Allianzpartner Nissan ein Auto gebaut, das für den Verkauf ausschließlich in Nordamerika bestimmt ist. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um den Nissan Rogue, ein in Nordamerika seit 2007 am Markt befindliches SUV. Das von der Größe zwischen Murano und Qashqai angesiedelte Fahrzeug, das in den USA im Nissan-Werk in Smyrna/Tennessee vom Band geht, wird seit August auch in Busan produziert. Mit der zusätzlichen Fertigung in Korea, will Nissan die Verfügbarkeit des Geländegängers sicher stellen. Während der nächsten fünf Jahre sollen jährlich rund 80.000 Fahrzeuge in dem koreanischen Werk gebaut werden. Über das globale Produktionsnetzwerk wird so das am Anschlag laufende Werk in Nordamerika durch die Importe aus Korea entlastet.

Bei der Verschiffung der ersten Fahrzeuge unterstrichen sowohl Redner von Renault wie auch Nissan die große Bedeutung des internationalen Produktionsverbunds für die Stärkung des globalen Netzwerks der Allianzpartner. Renault Samsung Motors mit dem Werk Busan ist insbesondere für die Franzosen ein wichtiger startegischer Baustein, um sich sowohl auf der Absatz- wie auch der Produktionsseite unabhängiger vom europäischen Markt zu machen.

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Frank Volk