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Der Ausbau der Geschäfte außerhalb Europas lässt Renault trotz des Gewinneinbruchs optimistisch in die Zukunft blicken. - Bild: Renault

2013 lag das Ergebnis des Konzerns mit 586 Millionen Euro rund dreimal niedriger als noch 2012. Der Umsatz stagnierte bei rund 41 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag bei Paris mitteilte. Für die Zukunft zeigte sich Renault allerdings weiter optimistisch. Unter anderem dank eines Ausbaus der Geschäfte außerhalb Europas solle der Umsatz bis 2017 auf 50 Milliarden Euro gesteigert werden, hieß es. Dabei soll der operative Gewinn mindestens fünf Prozent des Umsatzes betragen – also 2,5 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr hatte Renault knapp die Hälfte davon erreicht. Verglichen mit 2012 war das aber bereits eine kräftige Verbesserung, die die Markt-Erwartungen übertraf. Auch die stabile Dividende von 1,72 Euro lag überraschend hoch.

Neben Europa setzt Renault auf potenzielle Wachstumsregionen wie Brasilien und Russland – inzwischen die zweit- und drittgrößten Einzelmärkte des Autobauers. Doch dort ist die Lage derzeit durchwachsen: Während sich Europa stabilisiere, sei das Wachstum in den Schwellenländern weniger sicher, hieß es. Einen kräftigen Schub erhoffen sich die Franzosen aus dem weltgrößten Automarkt China, wo Renault noch deutlichen Nachholbedarf hat.

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dpa/Andreas Karius