Renault

Einst litt Renault unter der Schwäche in Europa, und profitierte von guten Geschäften außerhalb des alten Kontinents, nun kehrt sich die Entwicklung um. Bild: Renault

In Europa legte der Absatz um 9,3 Prozent auf 849.088 Einheiten zu. Der nach Frankreich zweitwichtigste Einzelmarkt Brasilien brach dagegen um 18,7 Prozent auf 89.527 Renault-Fahrzeuge ein. In Russland ging es für die Franzosen sogar um mehr als ein Drittel nach unten.

Damit kehrte sich die Entwicklung der jüngeren Zeit um. In den letzten Jahren hatte Renault oft unter der Schwäche in Europa gelitten und von guten Geschäften in Lateinamerika und Russland profitiert. In den beiden wichtigsten Absatzregionen USA und China sind die Franzosen nicht vertreten. Erst ab kommendem Jahr soll sich das zumindest im Reich der Mitte ändern.

Die Prognose für den weltweiten Automarkt senkte Renault. Die Fahrzeugnachfrage werde im laufenden Jahr nur um ein Prozent zunehmen, nachdem die alte Prognose für die Branche auf ein Plus von zwei Prozent gelautet hatte. Renault begründet dies mit der Marktschwäche in China, Lateinamerika und Russland. Europa sehen die Franzosen aber weiterhin robust. Hier erwartet Renault eine Wachstumsrate von mindestens fünf Prozent und von mindestens zwei Prozent im Heimatmarkt Frankreich.

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