Renault-Koleos_Absatzrekord

Vom Mauerblümchen zum Verkaufsschlager: die zweite Generation des Renault Koleos beschert den Franzosen hohe Zuwachsraten vor allem in China. Bild: Renault

| von Frank Volk

Bereits das vergangene Jahr verlief stark für Autobauer Renault mit seinen vier Marken Renault, Dacia, Lada und Renault Samsung, dieses Jahr wird nach einem sehr erfolgreichen ersten Halbjahr noch besser. Weltweit lieferten die Franzosen von Januar bis Juni 1,88 Millionen Fahrzeuge aus, 10,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Damit wuchs Renault deutlich stärker als der weltweite Automarkt. Während sich der Absatz im wiedereröffneten Iran mehr als verdoppelte, verdreifachte er sich in China sogar. Im Raum Asien-Pazifik mit China als wichtigsten Markt legte der Absatz der Franzosen um 50,5 Prozent zu. Mit Schmerzen wird man das beim Rivalen PSA vermerken: dass der französische Rivale mit 1,58 Millionen verkauften Autos deutlich hinter Renault her fährt, hängt wesentlich damit zu tun, dass PSA auf dem größten Automarkt der Welt massive Probleme hat.

Renault fährt PSA davon

Bemerkenswert am Renault-Ergebnis ist die Breite des Aufschwungs im ersten Halbjahr. So verzeichneten sowohl die Marken Renault (1,34 Millionen Einheiten) wie Dacia (332.845 Einheiten) neue Halbjahresrekorde. Davon ist Lada noch weit entfernt, aber auch die Russen haben mit 150.000 Einheiten die tiefste Krise hinter sich. Auf die Ebene der Regionen herunter gebrochen gab es zweistellige Zuwächse in Asien-Pazifik (+50,5 Prozent), Afrika, Mittlerer Osten, Naher Osten (+19,3 Prozent) und Südamerika (+14,6 Prozent). In Eurasien legte der Absatz 8,6 Prozent zu und in Europa um 5,6 Prozent zu.

Als Synonym für den Prachtlauf der Franzosen taugt der Koleos. Galt das Modell lange Jahre als besonders klägliche Kreuzung aus Limousine und SUV, ist die Neuauflage des Wagens nun einer der großen Absatzbringer in China. Bei Dacia kommt der neue Sandero besonders an.

Renault Koleos: Mauerblümchen a.D.

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