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Das Ford-Management will (noch) nicht offenlegen, wie viele Jobs auf der Streichliste stehen. Analysten dagegen erwarten, dass Ford besonders im Ausland sparen wird - einschließlich Europa und Südamerika. Bild: Ford

Der US-Autobauer Ford will seinen Geschäftsbetrieb straffen und Kosten sparen. Dem Restrukturierungsplan von Ford-Chef Jim Hackett werden auch Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Der Konzern aus Detroit teilte in einer Erklärung mit, man befinde sich in einer "frühen Phasen der Reorganisation unserer global festangestellten Arbeitskräfte". Das Management wollte allerdings nicht offenlegen, wie viele Jobs auf der Streichliste stehen.

Aktienkurs dümpelt auf einem Mehrjahrestief

Bis zum zweiten Quartal 2019 verspricht Ford Klarheit über den Umfang des Stellenabbaus. Ein Sprecher von Ford sagte weiter, die Pläne spiegelten den Wunsch wider, einen Konzern zu haben, der sich auch dank einer flacheren Führungsstruktur schneller entwickeln könne.

"Die Reorganisation wird im Laufe der Zeit zu einem Abbau der Mitarbeiterzahl führen, der je nach Team und Standort variieren wird", heißt es in der Erklärung des Unternehmens weiter. Ford-Chef Hackett muss sich derzeit kritische Fragen von Investoren und Analysten gefallen lassen, die wissen wollen, wie der Manager den Konzern wieder auf die Erfolgsspur bringen will.

Der Aktienkurs dümpelt auf einem Mehrjahrestief und am Freitag verabschiedete sich die Aktie bei 9,12 US-Dollar aus dem Handel. Damit hat der Wert in diesem Jahr 27 % seines Wertes eingebüßt. Seit Hackett den Chefposten im Mai 2017 übernahm, hat er betont, die ‚Fitness’ von Ford verbessern zu wollen. Das umfasse Einsparungen sowie die Art und Weise, wie die Autos konstruiert und gebaut werden. Bis 2022 will Ford 25,5 Mrd Dollar sparen. In den kommenden drei bis fünf Jahren plant die Gesellschaft mit Restrukturierungskosten von 11 Mrd Dollar.