Robot Taxi – hier das Führungsteam bei einer Präsentation – will zu den olympischen

Robot Taxi – hier das Führungsteam bei einer Präsentation – will zu den olympischen Spielen 2020 in Tokio eine Flotte von 3.000 autonomen Taxen auf die Strasse bringen. Bild: Robot Taxi

Das ehrgeizige Vorhaben kündigte der Chef von Robot Taxi, Hisashi Taniguchi, jetzt an. Allerdings sieht er in der führerlosen Taxiflotte nicht nur ein Zukunftsmodell für die Metropole, sondern mehr noch setzt er auf den Einsatz im ländlichen Raum. Dort gibt es in Japan inzwischen aufgrund fehlender Fahrer einen gravierenden Taxi-Mangel. Das wiederum führe dazu, dass viele Menschen trotz ihres hohen Alters notgedrungen hinters Steuer sitzen. Dem will man durch die autonomen Taxen begegnen, die Unterstützung von politischer Seite ist Robot Taxi bereits sicher.
Zur Vorbereitung des ambitionierten Vorhabens soll im nächsten Jahr ein Feldversuch in der Präfektur Kanagawa gestartet werden. Dabei nutzen 50 Einwohner die autonomen Taxen für regelmäßige Fahrten zu einem etwa drei Kilometer entfernten Supermarkt.

Taniguchi, der auch Chef von ZMP ist, einem etablierten Unternehmen für Robotertechnologie, räumte ein, dass es auf dem Weg zur autonomen Taxiflotte noch erhebliche Hürden aus des Weg zu räumen gilt, insbesondere regulatorischer Art. Auch gäbe es noch technische Problemstellungen zu lösen, wie etwa die Sicherheit der Fahrzeuge bei komplexen Verkehrssituationen. Das Taxi-Projekt ist nicht das einzige Vorhaben, das Taniguchi mit dem autonomen Fahren verbindet. ZMP ist auch Partner des Elektronikriesen Sony bei deren Entwicklung eines selbst fahrenden Autos.

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