Kuka Roboter

Kuka konnte vor allem von der großen Autonachfrage gerade in Übersee profitieren. - Bild: Kuka

Der Umsatz des Konzerns kletterte im vergangenen Jahr um gut 21 Prozent auf rund 1,74 Milliarden Euro, wie Kuka am Dienstag in Augsburg mitteilte.

Vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdiente der Konzern knapp 110 Millionen Euro und knackte damit erstmals die Marke von 100 Millionen Euro.

Übersee sorgt für Wachstumsschub

Kuka profitiert vor allem von Investitionen der Hersteller in Werke, die etwa für Nordamerika oder den wachsenden Markt in Schwellenländern produzieren, während auf vielen europäischen Märkten Flaute herrscht. Allerdings will Kuka durch den Ausbau des übrigen Industriegeschäfts die Abhängigkeit von der konjunkturanfälligen Branche schrittweise verringern, dabei aber die führende Position bei den Autos verteidigen.

Angesichts der großen Nachfrage nach Industrierobotern weitet Kuka seine Produktion in Augsburg und in Ungarn aus. Zudem errichtet der Konzern seit Mitte Oktober in China eine weitere Roboter-Fabrik. Das Werk soll die Produktion in der zweiten Jahreshälfte 2013 starten. Dieser Ausbau macht sich auch bei den Jobs bemerkbar: Insgesamt beschäftigt der Konzern weltweit rund 7.260 Menschen, gut zehn Prozent mehr als vor einem Jahr.

Einen Ausblick für das neue Jahr will Kuka erst Ende März zusammen mit der kompletten Bilanz vorlegen. Das Auftragsbuch der Augsburger ist mit Bestellungen im Wert von fast 910 Millionen Euro allerdings weiter prall gefüllt.

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dpa/Guido Kruschke