Wolfgang Rücker

Wolfgang Rücker: Die Rücker AG ist sehr gut ins Jahr 2011 gestartet und geht für die Zukunft von weiteren Umsatzsteigerungen aus. - Bild: Rücker AG

Der Umsatz stieg um 15,7 Prozent auf 151,9 Millionen Euro. Das operative Konzernergebnis (EBIT) konnte 2010 mehr als verdoppelt werden und betrug dank des erhöhten Geschäftsvolumens 8,1 Millionen Euro. Der Konzern-Jahresüberschuss belief sich auf rund 4,8 Millionen Euro und hat sich damit gegenüber 2009 verdreifacht. Mit einer Eigenkapitalquote von 43,8 Prozent verfügt der Konzern sowohl im Branchenvergleich als auch gegenüber Aktienwerten anderer mittelständischer Unternehmen über eine solide Finanzstruktur.

Die Rücker AG profitiert generell von einer Verkürzung der Entwicklungszyklen in der Automobilindustrie, da sich die Intervalle zwischen dem Markteintritt eines Modells und dessen Ablösung durch ein Folgemodell zunehmend verringern. Kurze Entwicklungszyklen bedeuten für den Konzern, der sich hauptsächlich mit der virtuellen Produktentwicklung beschäftigt, einen Nachfrageanstieg für technologische Dienstleistungen.

Rücker investiert in den Ausbau der internen IT-Infrastruktur und Versuchsanlagen

Darüber hinaus arbeiten die Rücker-Kunden, also Auto- und Flugzeughersteller sowie Maschinen- undAnlagenbauer, verstärkt an der Entwicklung sparsamer, umweltfreundlicher und geräuscharmer Produkte. Von entsprechenden Aufträgen profitiert Rücker ebenfalls. Um für das zu erwartende Wachstum und den zunehmenden Wettbewerb optimal gerüstet zu sein, wurde im letzten Geschäftsjahr weiter in den Ausbau der internen IT-Infrastruktur und Versuchsanlagen investiert. So erfolgten 2010 die entsprechenden Aufwendungen in Höhe von 3,4 Millionen Euro auf einem deutlich höheren Niveau als im Geschäftsjahr 2009. Damals hatten diese Investitionen 1,8 Millionen Euro betragen.

Zum weiteren Verlauf des laufenden Geschäftsjahres äußerte sich Wolfgang Rücker vor den Aktionären optimistisch: “Wir sind sehr gut ins Jahr 2011 gestartet und gehen für die Zukunft von weiteren Umsatzsteigerungen aus. Allerdings werden uns die erfreulichen Ergebnisse des vergangenen Jahres und der letzten Monate nicht dazu verleiten, uns auf diesen Lorbeeren auszuruhen. Wir werden weiterhin engagiert und kreativ daran arbeiten, weiter zu wachsen und unsere Marktstellung nicht nur zu behaupten, sondern auszubauen.”