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Als Gründe für die erneute Senkung nennt Daimler unter anderem höhere Rückstellungen für die Dieselaffäre und den erweiterten Rückruf von Takata-Airbags. Bild: Daimler

Der Autobauer Daimler muss seine Prognose erneut senken. Der Konzern hatte seinen Ausblick erst vor gut drei Wochen wegen steigender Kosten für die Bewältigung der Dieselaffäre reduziert. Nun erwartet Daimler das Konzern-Ebit "deutlich unter dem Vorjahreswert", wie das Unternehmen am Freitag (12. Juli 2019) überraschend mitteilte bei der Vorlage von Zahlen für das zweite Quartal.

Für das zweite Quartal wurde ein operatives Ergebnis von minus 1,6 Mrd Euro verbucht - mehr als 4 Mrd Euro weniger als im Vorjahr. Als Gründe für die erneute Senkung nennt Daimler unter anderem höhere Rückstellungen für die Dieselaffäre und den erweiterten Rückruf von Takata-Airbags.