Mazda 3 Hybrid Motor

Mazda will auch bald Motoren in Russland bauen. Eine entpsrechende Vereinbarung wurde jetzt mit JV-Partner Sollers unterzeichnet. Bild: Mazda

Im nächsten Schritt stehen nun Verhandlungen mit der Provinzregierung in der Region Vladivostok auf dem Plan. Diese sollen noch vor Ablauf des Jahres abgeschlossen sein. Nähere Details zur Größe des geplanten Werks sind noch nicht bekannt. Das Joint-Venture zwischen Mazda und Kontraktfertiger OJSC Sollers besteht seit 2012. Gemeinsam haben die Unternehmen Mazda erfolgreich am russischen Markt etabliert, seit 2012 wurden 80.000 Fahrzeuge in Vladivostok gebaut. Zwar leiden die Japaner auch unter der Krise, langfristig setzt der Autobauer aber auf den Markt. IHS Automotive sieht in der Entscheidung zum Bau eines Motorenwerks eine konsequente Weiterentwicklung des Marktauftritts in Russland.

Derzeit durchläuft der russische Automarkt eine schwere Krise. Das Absatzminus nach den ersten sieben Monaten liegt bei über 35 Prozent. Aufgrund der sehr schwierigen Lage den härtesten Schnitt hat GM mit der Entscheidung gemacht, sich zum Jahresende mit seinem Volumenmarken Opel und Chevrolet vom Markt zurück zu ziehen. Es gibt aber auch Hersteller, die weiter investieren. So hat Ford Sollers erst kürzlich ein Motorenwerk in Tartastan eröffnet, VW ebenfalls eine Aggregatefertigung in Kaluga.

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fv