RWTH Aachen Testgelände für autonomes Fahren

Acht Streckenelemente bieten hervorragende Bedingungen für Forschung, Entwicklung und Absicherung von einzelnen Systemen und Gesamtfahrzeugen. Zu ihnen gehören klassische Elemente wie eine Ovalbahn, eine Fahrdynamikfläche sowie ein Handlingkurs. Auf der neu errichteten, hoch variablen Kreuzung können innerstädtische Situationen nachgestellt werden, während der Autobahn-Abschnitt sich für den simulierten Überlandverkehr eignet. Bild: ATC - Aldenhoven Testing Center of RWTH Aachen University GmbH

Die RWTH Aachen eröffnet ein Testgelände zur Erforschung des autonomen und vernetzten Fahrens in der Stadt. Auf dem Gelände in Aldenhoven bei Aachen sind Kreuzungen, Parkbereichen, Haltestellen, Kreisverkehr, Zebrastreifen und Gebäude-Attrappen - dort sollen Forschungsfahrzeuge und Prototypen in komplexen Verkehrssituationen getestet werden. Erprobt werden einzelne Bausteine wie Sensoren, Software oder auch Fahrwerk und Antriebstechnik, wie das RWTH-Institut für Kraftfahrzeuge als Projektleiter mitteilte.

Ein Projektbeirat mit Vertretern von 40 Unternehmen und Institutionen hatte die Grundlage für den Testbereich erarbeitet, den der Bund mit 3,3 Mio Euro fördert. Mit der Eröffnung steht das Gelände allen interessierten Nutzern aus Wissenschaft und Industrie zur Verfügung.