Victor Muller

Es sieht ziemlich duster aus für Victor Muller und Saab. - Bild: Saab

Wie das Unternehmen am Dienstag in Trollhättan mitteilte, fehlten Mittel, weil Geld von außen nicht wie zugesagt überwiesen worden sei. Man bemühe sich um eine schnelle Lösung.

Produktionsstart akut gefährdet

Saab galt Ende Juni als insolvenzgefährdet, als sowohl Löhne für die Arbeiter wie auch Gehälter für Angestellte erst mit Verzögerung ausgezahlt werden konnten. Danach sicherte sich Saab nach eigenen Angaben auf verschiedenen Wegen Kapital-Zusagen über 60 Millionen Euro und kündigte den Neustart der Produktion für Anfang August an.

Der Produktionsstart ist inzwischen auf Ende August verschoben. Die Bänder im Stammwerk Trollhättan haben seit April fast durchgehend stillgestanden.

Und wie es aussieht, dürften nun die Lichter endgültig ausgehen. Niemand kann heute sagen, ob überhaupt noch Geld kommt. Und die chinesischen Partner hüllen sich derzeit vornehm in Schweigen.

Die Aktie der niederländischen Saab-Eignergesellschaft Swedish Automobile fiel angesichts der wachsenden Furcht vor einer Pleite des Konzerns um 11,6 Prozent auf 1,485 Euro und gehörte damit zu den größten Verlierern in Amsterdam.

Alle Beiträge zum Stichwort Saab

dpa/Guido Kruschke