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Das Land Sachsen-Anhalt klagt nicht eigenständig gegen Volkswagen, allerdings hat das Fondsmanagement entschieden, dem Beispiel anderer Bundesländer zu folgen. Bild: ks

Ein Sprecher des Ministeriums betonte am Dienstag (27. September), das Land werde aber nicht eigenständig gegen Volkswagen tätig und nicht den Klagen anderer Bundesländern wie etwa Bayern folgen. Das Fondsmanagement habe selbst entschieden, sich diesem Schritt anzuschließen. Hintergrund ist, dass Volkswagen auch in Sachsen-Anhalt über Zulieferer viele Arbeitsplätze geschaffen hatte. "Sachsen-Anhalt hat eine ganz andere Nähe zu VW als Bayern", hatte der Sprecher bereits im August erklärt.

Nach der Übersicht besaß das Land Ende August dieses Jahres 5800 Aktien von Volkswagen im Wert von mehr als 700.000 Euro. Bei den Klagen geht es um die Frage, ob das VW-Management die Marktteilnehmer rechtzeitig über den Skandal informiert hatte.