Automobilzulieferer Schaefller

Schaeffler sieht sich auch weiterhin auf Wachstumskurs. Bild: Schaeffler

Dieses Jahr sollen die Erlöse ohne Einfluss von Währungseffekten um 5 bis 7 Prozent steigen, davon will Schaeffler erneut zwischen 12 und 13 Prozent als Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) einbehalten, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. 2014 hatte Schaeffler beim Umsatz erstmals die Marke von 12 Milliarden Euro knapp übertroffen – ein Plus von gut 8 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Unter dem Strich blieb mit 654 Millionen Euro gut fünfmal so viel Gewinn wie 2013.

Damals hatte Schaeffler allerdings 380 Millionen Euro wegen eines EU-Kartellverfahrens zurücklegen müssen. Außerdem passte das Unternehmen die Vorjahreszahlen an, weil es seine Struktur inzwischen kräftig umgekrempelt hat. Dadurch liegen die Anteile am Dax-Konzern Continental nicht mehr beim Kerngeschäft der Franken, sondern in einer übergeordneten Holding-Gesellschaft. Deswegen kann die Schaeffler AG nicht mehr Teile des Conti-Gewinns in ihrem Finanzergebnis verbuchen, außerdem fließt die Dividende der Niedersachsen – dieses Jahr dürften es rund 300 Millionen Euro sein – an die Holding-Mutter.

Sparte Automotive stark dank China und USA

Mit einem Umsatzwachstum von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr übertraf die Schaeffler-Sparte Automotive erneut das Wachstum der weltweiten Produktionsstückzahlen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Die Sparte profitierte insbesondere auf den bedeutenden Absatzmärkten in China und den USA von der unverändert hohen Nachfrage nach ihren Produkten.

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gp