Schaeffler Zentrale Herzogenaurach

Schaeffler-Zentrale in Herzogenaurach: Das Unternehmen profitiert von der guten Entwicklung des Automotive-Geschäfts. Bild: Schaeffler

Die Einnahmen kletterten in den ersten drei Monaten um 8 Prozent auf rund 3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen aus Herzogenaurach mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte lag das operative Wachstum bei 11,2 Prozent. Im wesentlich kleineren Geschäftsfeld Industrie gingen Umsatz und Ergebnis zurück.

Auch operativ kam Schaeffler gut voran. Das EBIT legte um knapp 17 Prozent auf 414 Millionen Euro zu. Darin enthalten ist ein Einmalgewinn aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von rund 10 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 382 Millionen nach 233 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Zuversicht des Wälzlagerherstellers für das Gesamtjahr beruht auf dem starken Wachstum der Sparte Automotive. Schaeffler erwartet daher nun in der Gruppe einen Umsatzanstieg von mehr als 7 Prozent. Bisher hatte das Unternehmen nur im besten Fall 7 Prozent mehr gesehen, im schlechtesten 5 Prozent. Das Ziel für die operative Ergebnis-Marge (EBIT-Marge) laute weiterhin 12 bis 13 Prozent. Sie lag nach den ersten drei Monaten, bereinigt um Sondereffekte, bei 13,6 Prozent.

Laut Vorstandsvorsitzendem Klaus Rosenfeld zahlt sich der strategische Fokus auf ‘Mobilität für morgen’ aus. Zusammen mit Verbesserungsmaßnahmen bilde er die Basis, um auch in Zukunft nachhaltig profitabel zu wachsen.

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Dow Jones Newswires / Andreas Karius