Schaeffler CEO Rosenfeld

Der Kauf von Xtronic "richtig und logisch", begründete Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld. "Das hilft, sowohl im Fahrwerkgeschäft als auch bei der E-Mobilität voranzukommen." Bild: Schaeffler

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler setzt im Zusammenhang mit seinem Umbau zu einem Anbieter von E-Mobilitätslösungen seine Einkaufstour fort. Das Unternehmen habe in den vergangenen Tagen die baden-württembergische Firma Xtronic GmbH mit Sitz in Böblingen erworben, teilte Schaeffler-Vorstandschef Klaus Rosenfeld am Dienstag in Herzogenaurach mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Übernahme des mittelständischen Unternehmens soll bis Juni abgeschlossen sein.

Xtronic entwickelt mit 170 Beschäftigten Software- und Elektroniklösungen für die Automobilindustrie, unter anderem für die Schaeffler-Tochter Paravan. Der ebenfalls schwäbische Mittelständler liefert eine Technologie, die Menschen mit körperlichen Einschränkungen das Autofahren erlaubt. Xtronic liefert Paravan die Software. Der Kauf von Xtronic sei daher nur "richtig und logisch", begründete Rosenfeld den Zukauf. "Es ist wichtig für uns, unser Know-how in diesem Bereich zu erweitern. Das hilft, sowohl im Fahrwerkgeschäft als auch bei der E-Mobilität voranzukommen."