Schaeffler

Schaeffler-Zentrale in Herzogenaurach: Bisher arbeitet der Automobilzulieferer nur im Rahmen einzelner Projekte mit Continental zusammen. Bild: Schaeffler

“Nachdem wir bei Schaeffler jetzt Kapital-, Führungsstruktur und strategische Ausrichtung geklärt haben, wollen wir die Zusammenarbeit mit Continental gezielt weiter voranbringen”, sagte Rosenfeld der “Süddeutschen Zeitung” (Donnerstag) . “Das Potenzial für beide Firmen ist groß. Es gibt erste gute Ansätze. Wir wollen aber mehr.”

Nach einer heftigen Übernahmeschlacht 2008 hatte der fränkische Familienkonzern Schaeffler zunächst die Aktienmehrheit bei der Continental erworben, sich dabei aber fast verhoben. Inzwischen gehört den Schaefflers nur noch knapp die Hälfte der Conti-Aktien. Bislang arbeiten beide Unternehmen nur projektbezogen zusammen.

“Wir brauchen (…) Strukturen und Regeln, nach denen die Beteiligten beider Unternehmen auf Augenhöhe gerne zusammenarbeiten”, erklärte Rosenfeld. Vize-Vorstandschef Peter Gutzmer sagte der Zeitung: “Themen wie autonomes Fahren, Hybridantrieb, E-Mobilität, aber auch die Zukunft des Verbrennungsmotors eröffnen viele gemeinsame Möglichkeiten.”

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dpa-AFX/ks