Formula-E-ABT-Sportsline

Formel-E-Piloten Lucas di Grassi und Daniel Abt. Bild: Schaeffler

“Die Elektrifizierung des Autos mitzugestalten ist eines unserer zentralen Zukunftsthemen. Die Formel E ist eine ideale Ergänzung unserer Engagements in der DTM, der WEC und der Formula Student”, erklärt Schaeffler Technologie-Vorstand Peter Gutzmer. “Motorsport ist nicht nur ideal, um die Fortentwicklung neuer Technologien zu beschleunigen, sondern lädt das Thema Elektromobilität auf faszinierende Art und Weise mit Emotionen auf.” Die Zusammenarbeit mit ABT Sportsline sei langfristig ausgelegt und geht weit über ein reines Sponsoring hinaus. “Wir werden die Weiterentwicklung des Rennautos und seiner Komponenten künftig mit dem Know-how und der Erfahrung unserer Ingenieure unterstützen”, so Gutzmer.

“Wir sind glücklich, mit Schaeffler einen perfekten Partner für die Herausforderungen in der Formel E an Bord zu haben”, freut sich ABT Sportsline Geschäftsführer Hans-Jürgen Abt. Ein ganz wichtiger Aspekt sei die Kooperation im technischen Bereich. Schon in der zweiten Saison dürfen einige Komponenten des Fahrzeugs von den Teams weiterentwickelt werden ? da sei ein Partner mit technischem Know-how in der Elektromobilität sehr wertvoll, ist sich Abt sicher.

Einziges deutsches Team

ABT Sportsline ist das einzige deutsche Team in einem internationalen Feld, zu dem Mannschaften aus den USA, Indien, China und Europa gehören. Die ehemaligen Formel-1-Stars Alain Prost und Jarno Trulli sind ebenso mit eigenen Teams dabei wie Abenteurer Richard Branson und Schauspieler Leonardo DiCaprio. Mehr als zehn Piloten verfügen über Erfahrung in der Formel 1. Darunter auch der Brasilianer Lucas di Grassi (30), der als Audi-Werksfahrer in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC startet. Das zweite Cockpit besetzt der deutsche Youngster Daniel Abt (21), der außerdem mit der GP2 im Formel-1-Rahmenprogramm startet.

Die Formel E trägt ihre Rennen nicht auf permanenten Rennstrecken aus, sondern auf Stadtkursen im Herzen von Metropolen. Nach Peking, wo die Strecke auch um das Olympiastadion führt, geht es nach Putrajaya (Malaysia), Punta del Este (Uruguay), Buenos Aires (Argentinien), Miami und Long Beach (beide USA), Monaco und Berlin (Deutschland) sowie nach London (Großbritannien), wo am 27. Juni 2015 das Finale ausgetragen wird. Bei den Events werden Freies Training, Qualifying und Rennen an einem Tag gefahren. Auftakt ist am 13. September in der chinesischen Hauptstadt.

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Gabriel Pankow / Schaeffler