In fast jedem Fahrzeug sind Produkte des Zulieferers zu finden. Zirka zwei Drittel des Umsatzes

In fast jedem Fahrzeug sind Produkte des Zulieferers zu finden. Zirka zwei Drittel des Umsatzes generiert Schlemmer im Bereich Automotive. - Bild: Schlemmer

Auch der Jahresüberschuss fiel mit 15 Millionen Euro höher aus als in allen Jahren zuvor. Neben dem Gewinn ist auch das Eigenkapital gewachsen. Der aktuelle Geschäftsbericht weist eine Quote von rund 34 Prozent aus. Rund drei Viertel ihres Umsatzes erwirtschaftet die Schlemmer Group im Automotive-Sektor, das verbleibende Viertel im Bereich der Industriefertigung. „Im vergangenen Jahr konnten wir in allen Unternehmensbereichen deutlich zulegen. Damit wurde das Ziel, bis 2015 einen Umsatz von 200 Millionen Euro zu überschreiten, bereits zwei Jahre früher erreicht“, freut sich Finanzchef Christian von der Linde.

Etwa zwei Drittel seines Umsatzes verbuchte das Unternehmen aus Poing in Europa. Den Rest des Kuchens bilden Asien und Amerika. „In Asien ist es vor allem der chinesische Markt, der mit jährlichen Wachstumsraten von mehr als 30 Prozent äußerst positiv zu unserem Ergebnis beiträgt“, erklärt CEO Josef Minster. Aber auch Europa biete nach wie vor Wachstumspotenzial, insbesondere der russische Markt.

Auf dieser soliden Basis habe die Schlemmer Group neue Ziele beschlossen. So sei eine Verdopplung des Umsatzes auf 400 Millionen Euro bis 2020 und eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl von jetzt 2.000 auf 3.000 geplant. Hierfür setzt die Schlemmer Group in den kommenden Jahren auf eine Reihe von Projekten, die kürzlich in dem Leitkonzept ONE SPIRIT 2020 definiert wurden. Beispielsweise sollen die Investitionen in Forschung und Entwicklung in den kommenden Jahren verdreifacht werden.

Um gleichzeitig die Marktpräsenz zu stärken, sind weitere Unternehmenszukäufe und auch die Eröffnung neuer Auslandsstandorte in Planung.

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Gabriel Pankow