Die Internationalisierung weiter fest im Blick: Schlemmer-Chef Minster kündigt neue Werke in

Die Internationalisierung weiter fest im Blick: Schlemmer-Chef Minster kündigt neue Werke in Nordamerika und Mexiko an. Bild: Schlemmer Group

Der am Dienstag (19. Mai)veröffentlichte Geschäftsbericht weist nach 2013 erneut ein Rekordergebnis aus. So konnte der Umsatz um rund 30 Mio. EUR auf 270 Mio. Euro gesteigert werden. Der Jahresüberschuss (EBIT) liegt bei 27 Millionen Euro und damit nochmals mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr (13 Mio EUR.). Stetig gewachsen ist auch die Eigenkapitalquote des Unternehmens, die derzeit bei knapp 40 Prozent liegt (Vorjahr: 34 Prozent). Schlemmer-Josef Minster, betont, dass mit diesen Zahlen die Jahresplanung für 2014 um 18 Prozent übererfüllt wurde, weist jedoch auch auf einige äußerst positive Begleitumstände hin: ?Zum einen haben wir 2014 eine Reihe sehr ertragreicher, neuer Projekte abgearbeitet. Zum anderen profitieren wir als Kunststoff verarbeitendes Unternehmen
natürlich enorm von den gegenwärtig sehr günstigen Preisen für Öl, das als Rohstoff für viele unserer Produkte Verwendung findet.” Gerade hier könne der Markt auch sehr bald wieder drehen, weißt Minster auf die Abhängigkeit vom Ölpreis hin.

Boom-Märkte im Jahr 2014 waren für die Schlemmer Group, die mit 21 Werken und einer mobilen Fabrik in weltweit vertreten ist, vor allem Asien, Osteuropa und Nordafrika. In der Region Americas (Nordamerika, Südamerika, Mexiko), wo Schlemmer seit dem Jahr 2010 aktiv ist, will man hingegen in Zukunft intensiv expandieren. ?Wir planen für die nächsten Jahre Werkserweiterungen und auch neue Werke vor allem in Nordamerika und Mexiko, um dort unseren Marktanteil signifikant zu erhöhen?, bestätigt Minster.

Unter dem Strich ist die Schlemmer-Unternehmensführung mit der gegenwärtigen Entwicklung, die Teil eines im vergangenen Jahr verabschiedeten Leitkonzepts (ONE SPIRIT2020) ist, mehr als zufrieden. Dennoch bleibt die weitere Planung ehrgeizig und wachstumsorientiert: Einen Jahresumsatz von 400 Millionen Euro, eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl auf etwa 3.000 weltweit sowie eine Verdreifachung der Investitionen in Forschung und Entwicklung sind die zentralen Ziele, die sich das Unternehmen bis zum Jahr 2020 selbst gesetzt hat. Zur Verwirklichung sind auch weitere Unernehmenszukäufe geplant

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fv