Flagge Schuler

Wegen geringerer Zins- und Steuerbelastungen ist das Konzernergebnis bei Schuler leicht gestiegen - trotz des Einbruchs beim operativen Gewinn. Bild: Schuler

Der Umsatz lag mit 258,0 Millionen Euro um 16,0 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahresquartal. Hier wirkte sich erwartungsgemäß der Orderrückgang des Vorjahres aus, so das Unternehmen. “Schuler ist mit dem ersten Quartal erfolgreich ins neue Geschäftsjahr 2014 gestartet”, erklärte Vorstandschef Stefan Klebert anlässlich der Vorlage des Zwischenberichts in Göppingen.

Das operative Ergebnis (Ebit) sackte um fast 34% von 25,7 Millionen auf 17,0 Millionen Euro ab. Auch der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (Ebita) blieb mit 17,5 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 26,4 Millionen Euro. Die Ebita-Marge erreichte 6,8 Prozent, so das Unternehmen. Das Konzernergebnis von Schuler erhöhte sich aber aufgrund geringerer Zins- und Steuerbelastungen von 10,7 auf 11,3 Millionen Euro.

Von Januar bis März 2014 stiegen die Aufträge gegenüber dem Vorjahresquartal um 19,8 Prozent auf 319,8 Millionen Euro. Deutliche Zugewinne verbuchte der Pressenhersteller in Asien, und hier insbesondere in China, sowie in Südamerika und in der Golf-Region. In Europa erhielt Schuler den bislang größten Serviceauftrag.

Den Ausblick für das Geschäftsjahr 2014 hat das Unternehmen bestätigt. Schuler erwartet für 2014 unverändert einen Gesamtumsatz von rund 1,1 Milliarden Euro sowie eine Ebita-Marge von 6 bis 7 Prozent.

Schuler / Andreas Karius